Tag 3: Welcome-back-Party in Vumbi

Unser Tag begann um 7.30 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach brachen wir zum Markt auf, um uns Stoffe auszusuchen. Diese waren sehr bunt und farbenfroh, so dass es uns schwerfiel, uns zu entscheiden. Das Gebäude war mehrstöckig und es kam uns sehr überfüllt vor. Es war sehr ungewohnt für uns, dass man unterschiedliche Preise gesagt bekommt. Um einen guten Preis zu bekommen, mussten wir allerdings handeln. Daraus soll schöne Kleidung für uns entstehen.

Anschließend gingen wir zur Unterkunft zurück, um uns für den Empfang von unserer Partnerschule schick zu machen. Wir kamen allerdings gar nicht hin, da es sehr stark geregnet hatte und der Bus die Straße nicht befahren konnte. Die letzten drei Kilometer mussten wir also zu Fuß zurücklegen. Auf dem Weg dorthin begleiteten uns schon einige süße Kinder, sie wollten uns an die Hand nehmen, um uns hinzuführen. Dabei fühlten wir uns sehr stolz, geehrt und komisch zugleich.

An der Schule angekommen standen alle ca. 900 Schüler 500 Meter lang Spalier, um uns rhythmisch mit Gesang und Klatschen zu begrüßen. Als wir die letzten passiert hatten, liefen diese wieder nach vorne, so dass die Reihen nicht aufhörten. Die Schule hatten uns einen Unterstand gebaut und diesen mit frischen Zweigen und Ästen ausgelegt, wir selbst nahmen auf bequemen Holzmöbeln Platz. Dort begannen schließlich Tänze, Gesänge und sogar Musikstücke begleitet durch ein Keyboard, was uns sehr bewegt und ergriffen hat. An dieser Stelle mussten schon einige von uns weinen.

Leider setzte dann heftiger Regen ein, so dass der Empfang in ein Klassenzimmer verlegt werden musste. Die Lehrer versuchten, so viele Schüler wie möglich ins Trockene zu bringen, aber der Raum war sehr begrenzt. Trotzdem stellten sich einige an die Fenster, um von draußen alles sehen zu können. Das machte uns sehr betroffen und traurig, dass wir im Trockenen sitzen konnten, während der Großteil der Schüler draußen wartete. Nach den Reden von Schülern und Lehrern beider Schulen, überreichten wir uns gegenseitig Geschenke. Wir waren von den handgemachten Grußkarten so gerührt, dass einige von uns erneut weinen mussten.

Schließlich ging es zum Essen, es wurde uns Maniok, Bohnen und als Nachtisch Bananen serviert. Nach kurzem Zögern und Skepsis, ob uns das Essen schmecken würde, waren wir angenehm überrascht und fanden alles lecker. Wir fühlten uns sehr wertgeschätzt und waren überwältigt von der außergewöhnlichen Gastfreundschaft. Nach der Verabschiedung ging es wieder zu Fuß zurück zum Bus, uns begleitete dabei ein Teil des Kollegiums.

Am Abend gingen wir chinesisch essen, wobei Restaurant und Essen ein bisschen anders waren, als wir es von zuhause kennen.

Anna, Bastian, Marie, Hannah, Lea G.

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