Tag 7: Inselhopping auf dem Kivusee

Der Tag begann damit, dass wir um 8 Uhr frühstückten und uns dann um 9 Uhr mit zwei landestypischer Motorbooten auf den Weg über den See machten. Unsere Ziele waren die Inseln Napoleon, Monkey und Peace Island. Auf der Fahrt bestaunten wir eine Bucht mit Inselfischern, die nach der nächtlichen Arbeit ihre Fänge verstauten, Netze ausbesserten und frühstückten. Einige Kinder ruderten auf einem typisch ruandischen Einbaum umher und halfen bei der Arbeit.

Bei anderen Inselhängen konnte man sehr teure Luxuswohnungen und Hotels sehen, darunter auch die Präsidentenunterkunft Paul Kagames, die sich im Vergleich zu den einfachen Häusern der Einheimischen stark heraushoben.

Die erste angefahrene Insel Napoleon hat ihren Namen dadurch erhalten, dass sie in ihrer Form an den Hut des französischen Kaisers erinnert. Dort angekommen erstiegen wir den Inselgipfel, der uns mit einem herrlichen und überragenden Ausblick belohnte. Dort wuchsen auch Zitronenbäume, deren Früchte (ruandischen Indimo) intensiv rochen und schmeckten.

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Monkeys Island, auf der es eine Gruppe von ca. zehn Affen gibt. Leider sahen wir die Tiere nicht, da sie sehr scheu sind. Als kleiner Trost wuchsen auf der Insel zahlreiche Mangobäume, deren Früchte wir probieren konnten, sie schmeckten herrlich saftig und köstlich.

Auf der letzten Insel, auch Honeymoon Island genannt, machten wir viele Fotos auf einem in den See ragenden Baum. Er war groß genug, dass wir alle darauf Platz fanden. Leider ging unsere Fahrt damit zu Ende, auch wenn wir gerne im See ausgiebig gebadet hätten, allerdings wurde das durch die Bilharziose-Gefahr uns nicht erlaubt. Wir kehrten dann gegen 13:30 Uhr zur Unterkunft zurück und aßen zu Mittag.

Nach einer kurzen Pause ging es gegen 15:30 Uhr dann weiter zu einer Wanderung entlang des Kivusees. Auf dieser erklärte uns unser Guide Domi, dass bei uns in der Region zwei verschiedene Bananensorten angebaut werden. Die eine Art ist die bei uns bekannte Sorte, sie wird in Ruanda Grand Michel genannt, die zweite heißt Kamera, bei uns wird sie als Baby-Banane angeboten und schmeckt sehr intensiv. Während der Wanderung fiel zum Glück nur ein leichter Nieselregen,dieser war ziemlich angenehm, da es sehr warm war. Unser Fahrer Noel holte uns auf der Strecke ab, damit wir uns von außen eine Methanraffinerie anschauen konnten. Unter dem See befinden sich riesige Mengen von dem Gas, das Ruandas Energieprobleme erleichtern. Gegen 18:00 sind wir dann angekommen, haben um 19.00 gegessen und den Ausblick auf den See genossen.

Franca & Lea G.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s