Tag 9: Die Virunga-Vulkane (Mount Bisoke)

Heute startete unser Tag um 6 Uhr mit dem Frühstück.😃

Danach wurden wir von drei Jeeps 🚙 abgeholt. Wir fuhren dann zum Headquarter des Nationalparks und bekamen eine kleine Einführung, wie man sich dort verhalten sollte und was auf uns zukommen würde. Auch wurden wir auf die Begleitung der Gruppen durch das Militär aufmerksam gemacht. Sie sollten die Gruppe vor den Tieren im Notfall schützen, aber auch die Tiere selbst wiederum schützen und zudem das Grenzgebiet in dem Dreiländereck (Kongo, Uganda, Ruanda) überwachen.

Dann teilte sich die Gruppe und wir fuhren getrennt an den Vulkan. Wir bekamen noch ein paar Kekse und Getränke, liefen zusammen bis zur zweiten Station und trennten uns dann. Eine Gruppe ging den Vulkan ganz nach oben, die andere den Dian Fossey Trail (in der Gruppe, die den Vulkan bestieg, waren zehn Schüler und zwei Lehrer von uns dabei , in der Gruppe, die den Dian Fossey Trail ging, waren fünf Schüler und eine Lehrerin von uns). Auf dem Dian Fossey Trail standen wir meistens bis zu den Knien im Schlamm und eine Schülerin verlor sogar ihren Schuh darin 😅😂. Vor allem haben wir aber viele Dinge über die Gorilla-Forscherin erfahren. Sie lebte 18 Jahre alleine mit den Gorillas 🦍 in den Virungabergen. Dian Fossey wurde neben ihrem Lieblingsgorilla Digital beerdigt, nach dem sie 1985 ermordet wurde und welches wir dort besuchten. Auf dem Weg sah man aber auch die ganzen Plätze, wo die Reste ihrer Forschungsstation und Hütte 🏚standen. Während den „kleinen Pausen“ an den Plätzen machten wir viele Fotos, Videos und Selfies zusammen. Wir waren aber auch meist überrascht vom Anblick des vulkanischen Regenwaldes, der an einen Märchenwald erinnerte. In der Gruppe vom Dian Fossey Trail hat jeder die Tour geschafft und es gefiel allen sehr gut.

Die Gruppe, die den Vulkan Bisoke bestiegen hat, empfand , dass das Hochlaufen sehr anstrengend war, da es steil bergauf ging und es sehr matschig war. Man musste aufpassen, dass man gegen Ende auf den glatten Steinen nicht ausrutschte. Durch das steile Berglaufen haben viele starke Kopfschmerzen und auch Übelkeit bekommen. Der Ausblick ganz oben war aber unbeschreiblich schön, da wir den Wolken so nahe waren. Dafür haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Wir haben den Unterschied von Kälte und Wärme besonders ganz oben gespürt, da es dort durch die Höhe von 3711 m sehr kalt und windig war. Es schafften alle, den Vulkangipfel zu erklimmen. In dem Krater war ein See, den wir durch die Nebel nur schwer gesehen haben. Als wir gegen 13.00 Uhr wieder runtergelaufen sind, hatten die Ranger, die uns begleiteten, viel Mühe aufzupassen, damit wir uns nicht durch Stürze verletzten. Durch das schnelle Tempo trennten sich die Wege und wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die etwas langsamere Gruppe hat viele Tiere sowie die Spuren von seltenen Berggorillas gesehen. Da die schnellere Gruppe von den Rangers bis nach unten begleitet wurde, haben wir auf dem Parkplatz an der Basisstation auf die zweite Gruppe gewartet.

Gegen 17.30 Uhr sind wir mit den Jeeps am Hotel angekommen und genießen jetzt das Abendessen, zudem werden viele wegen der Erschöpfung auch früh schlafen gehen. Trotzdem war es ein unfassbar anstrengender, aber auch schöner Tag , an welchem wir alle sehr stolz auf unsere Leistungen sind, dass wir es alle geschafft haben.

Bastian, Marie und Anna

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