Tag 10: Rückkehr nach Kigali (Kandt-Museum und Root-Projekt)

Heute sind wir erst um 7.30 Uhr aufgestanden, was uns, glaube ich, allen gut tat, nachdem wir am Vortag für den Bisoke-Vulkan ja so früh aufstehen mussten. Nach einem ausgiebigen Frühstück verstauten wir die Koffer im schon bereitstehenden Bus, in dem auch schon unser lieber Busfahrer Noel wartete. Dann begaben wir uns in Richtung Kigali. Wir hatten zwei kurze Zwischenstopps, wo wir Rast machen konnten. Auch konnte man dort das in Ruanda beliebte Chili-Öl 🌶 Akabanga kaufen. Manche nutzten die Gelegenheit sich auch dort den bei den Einheimischen beliebten Maracuja-Sirup zu besorgen. Auf der weiteren Fahrt bot uns sich in einer Kurve ein so schöner Blick auf Kigali an, dass wir schon fast gezwungen waren Bilder zu machen. In Kigali angekommen, checkten wir erneut im Guest-House St. Paul ein, wo wir schon die erste Nacht verbracht hatten.

Als ersten Ausflugspunkt besuchten wir das Kandt-Museum. Richard Kandt war der erste deutsche Forscher im damaligen Königreich Ruanda und dann später Gouverneur in der kaiserlichen Kolonie Ostafrika. Sein für ihn damals im europäischen Stil erbautes Haus wurde 2004 in ein Museum umgebaut und beherbergt heute eine Ausstellung zur Landeskunde seit Ankunft der Europäer. Anschließend fuhren wir zu einem Imbiss, wo wir kleine ruandische Snacks zu uns nahmen.

Danach ging es direkt weiter zu dem Straßenkinder-Projekt der Root-Foundation. Die Organisation kümmert sich um bedürftige Eltern und ihre Kinder und versucht durch Bildung und Förderung Zukunftsperspektiven zu bieten. Nachdem wir uns alle kurz vorgestellt und Infos zum Projekt erhalten haben, gingen wir nach draußen, um ein Spiel als „Eisbrecher“ durchzuführen, was auch sehr gut gelang. Danach zeigten die Kinder traditionelle und moderne Tänze, wo wir bald auch zum Mitmachen aufgefordert wurden. Nach anfänglichem Zögern tanzten wir bald alle begeistert mit. Im Laufe des Aufenthalts wurden die Haare der Mädchen wieder sehr interessant, manche wurden sogar frisiert. Nach einem abschließenden Gruppenfoto mussten wir irgendwann dann auch leider wieder gehen. Dabei tat es uns sehr leid, von den Kindern Abschied zu nehmen, für manche war es auch sehr emotional. Wir sind froh, am Sonntag nochmal zurück zu kommen und bei einem großen Kunstprojekt mithelfen zu können.

Wanja & Urs

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s