Tag 13: Safari im Akagera-Nationalpark

Heute sind wir bereits vor 06:00 Uhr aufgestanden, um gemeinsam einen sehr schönen Sonnenaufgang zu genießen. Anschließend bauten wir mit den Partnerschülern unsere Zelte ab und frühstückten gemeinsam. Danach begaben wir uns auf den Weg zum Headquarter des Nationalparks, um uns von einem Ranger die dort lebenden Tiere erklären zu lassen. Uns wurden dabei auch viele Knochen wie beispielsweise von Elefanten🐘, Nilpferden, Krokodilen🐊, Antilopen, Affen und vielen mehr gezeigt. Der Ranger wies uns auch daraufhin hin, dass Moskitos die tödlichsten Tiere Afrikas sind (Malaria), gleich danach kommen die Nilpferde, was uns sehr überraschte.

Danach ging es endlich los mit unserer Safari. Zu Beginn erzählte uns unser Ranger sehr viel über die einzelnen Tiere. Vor dem Genozid lebten ca. 300 Löwen 🦁 im Akagera-Park. Nach dem Genozid wilderte man die Löwenbestände, heute sind es 30 Löwen, die wieder in freier Wildbahn leben. Durch die starke Vegetation in dieser Jahreszeit, können Löwen sich sehr gut verbergen, so dass wir leider keinen sehen konnten. Auch die dort lebenden Leoparden konnten wir nicht entdecken. Stattdessen sahen wir viele andere Tiere (Antilopen, Giraffen, Nilpferde, Zebras, Pumbas, Affen, Vögel, Paviane 🐒,Elefanten🐘). Besonders war eine große Pavianfamilie, die abseits der Straße saß, dort genüsslich Gras fraß und sich nicht durch uns stören ließ. Sie hatten Babys dabei und der Ranger erzählte uns, dass sie auf Bäumen schlafen und wenn sie etwas träumen, von den Bäumen fallen können und sich sogar manchmal etwas brechen bzw. sich verletzen ☹️. Es gibt außerdem hunderte von Vogelarten im Park. Außerdem brachte er uns bei, dass Krokodile mit Nilpferden zusammen leben, da der Kot, den die Nilpferde absondern, von Fischen gefressen werden, welche wiederum den Krokodilen als Nahrung dienen. Ein ganz besonderer Moment war für uns, als ganz überraschend eine Elefantenherde vor uns die Straße überquerte, es waren sogar ganz junge dabei. Man bekommt sogar im Bus ganz großen Respekt, wenn solch ein tonnenschweres Tier vor einem steht und lautet trompetet, dann sollte man die Warnung ernst nehmen. Insgesamt war die Safari ein tolles Abenteuer, bei dem wir sehr viel über die Natur und die Tiere gelernt haben😍. Als wir am Ausgang angelangt sind, haben wir uns noch an einen Picknicktisch gesetzt und etwas zusammen gegessen wie z.B. Ananas🍍 und Avocado 🥑.

Auf dem Weg nach Hause hielten noch an der Kunstgemeinschaft Imigongo , wo wir sehr schöne und tolle Bilder gesehen haben. Bei großer Hitze kamen wir nach einer langen Busfahrt schließlich abends mit dem Bus wieder in Kigali an.

Die ganze Zeit herrschte eine tolle Stimmung, wir haben Musik gehört und dazu gesungen. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Am Ende des Tages kam noch die Schneiderin zu uns, um nachzusehen, ob unsere geschneiderten Kleider passten oder noch Änderungen vorgenommen werden mussten. Nach dem Abendessen gingen wir dann schließlich erschöpft ins Bett.

Selma und Lea Jost

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